| Sind Kampfhunde in Thüringen Geschichte? |
|
Nach dem tragischen Zwischenfall in Odisleben (Thüringen), wo 4 Staffordshire Bullterrier auf tragische Weise ein kleines Kind totgebissen haben, will nun der Freistaat Thüringen mit einer neuen Hundeverordnung gegen sogenannte Kampfhunde auffahren. Ernanntes Ziel von CDU-Innenminister Peter Huber ist es, Thüringen in 10 Jahren „Kampfhundefrei“ zu bekommen. Es soll zur Pflicht werden, dass Züchter einen Hundeführerschein machen. Besitzer eines Hundes sollen den richtigen Umgang mit ihrem Tier nachweisen und über einen Wesenstest sollen die Tiere in Kategorien eingestuft werden.Da dieses Thema durch Presse und Medien wieder einen neuen Stellenwert erlangt, sollte endlich einmal die Frage gestellt werden, was sind eigentlich Kampfhunde und woraus resultieren solche Zwischenfälle.
Man sollte von dem Vorurteil Abstand nehmen, dass die Gefahr nur bei gewissen Hunderassen liegt, denn gefährliche Tiere gibt es in jeder Rasse. Am wenigsten ist der Hund für seine negative Entwicklung verantwortlich, sondern der Mensch der ihm zu dem gemacht hat was er ist. Deshalb kann es nicht der richtige Weg sein, verantwortungsbewusste, seriöse Züchter bestimmter Hunderassen für das Unvermögen einiger Personen, die keine Ahnung von Erziehung haben, zu bestrafen.
|
