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Reise mit Hund in Auto oder Flugzeug

Es gibt nur eine Möglichkeit deinen Hund sicher im Auto zu befördern: Einen stabilen Transportkäfig aus Metall, der am Kofferraumboden befestigt wird. Alle anderen Lösungen haben sich in eindrucksvollen Crashtests des ADAC als lebensgefährlich für das Tier und die Fahrzeuginsassen erwiesen.

Also Finger weg von fragilen Plastiktransportboxen, Sicherheitsgurtsystemen für Hunde oder Abtrenngittern zwischen Kofferraum und Fahrerraum: Bei einem Aufprall kann der Hund sich, dem Fahrer und anderen Insassen schwere Verletzungen zufügen.

Manche Hunde fahren gerne im Auto mit. Andere hingegen bekommen Angst oder übergeben sich während der Fahrt. Vielleicht solltet ihr einem nervösen und zu Reisekrankheit neigenden Hund keine längeren Autofahrten zumuten.

Alle zwei Stunden braucht dein Hund eine Pause, in der er Wasser trinken kann und etwas Auslauf hat. Füttert euren Vierbeiner rechtzeitig vor Fahrtantritt mit einer leichten Mahlzeit und vermeidet das Füttern während der Fahrt, selbst wenn er das Autofahren gut verträgt. Dass ihr euren Hund niemals länger als wenige Minuten alleine im Auto lasst, versteht sich von selbst. Zu viele Hunde sind im heißen Fahrzeuginnenraum im Sommer schon elend verendet.

Flug mit Hund

Für eine Flugreise mit deinem Hund musst du erst einmal eine Fluggesellschaft finden, die deinen Vierbeiner transportiert. Charterflieger lassen oft keine oder nur kleine Hunde zu. Auf Linienflügen kann meistens eine begrenzte Anzahl großer und kleiner Hunde pro Flug mitreisen. Buche deinen Flug deshalb frühzeitig.

  • Die genauen Gewichtsgrenzen für kleine Hunde und die Vorgaben für die Transportboxen findest du auf der Webseite deiner Fluggesellschaft. Ein kleiner Hund unter 6 kg darf mit dir im Passagierraum mitfliegen. Du bringst deinen Vierbeiner in einer tiergerechten Transportbox mit auslaufsicherem Boden im Fußraum unter. Das Tier muss dann während des gesamten Fluges in seinem Transportbehälter bleiben.
  • Ein größerer Hund reist in einem klimatisierten Abteil im Frachtraum mit. Seine Transportbox muss den IATA-Bestimmungen entsprechen. Du solltest gut abwägen, ob eine Betreuung durch einen Hundesitter in vertrauter Umgebung oder eine Hundepension nicht doch die bessere Lösung ist. Die stundenlange Reise ohne seine Bezugsperson in der fremden und lauten Umgebung des Frachtraums ist eine Tortur für jeden Vierbeiner.
  • Stumpfnasige Hunde mit rassetypischer Kurzatmigkeit sollten nicht in klimatisch heiße Länder mitgenommen werden.
  • Erkundige dich eventuell vorab beim Konsulat, ob dein Zielland Vorbehalte gegen Hunde hat. Der Transportkäfig könnte beim Ausladen vom Bodenpersonal achtlos herumgeworfen werden.
  • Gewöhne ihn bereits zu Hause an seine Transportbox. Leg ihm für die Reise seine Lieblingsdecke und ein getragenes Kleidungsstück von dir mit in den Käfig.
  • Tierärzte raten davon ab, dem Hund Beruhigungsmittel vor dem Flug zu geben. Die Wirkung kann sich in großer Höhe verstärken und im schlimmsten Fall zum Tod führen.
  • Meidet Flugstrecken mit Umsteigeverbindungen oder Zwischenstopps.

Quellen:

http://www.lufthansa.com/mediapool/pdf/42/media_1722376642.pdf

https://www.fressnapf.de/special/urlaub-mit-hund

http://www.adac.de/infotestrat/tests/crash-test/haustier_im_auto/

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