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Welcher Hund passt zu mir?

Diese Frage sollte sich jeder zukünftige Hundebesitzer stellen. Dabei spielen die objektive Selbsteinschätzung und Ehrlichkeit zu sich selbst eine große Rolle.

Voraussetzungen für eine Hundehaltung

Ein Hund ist ein Lebewesen, welches Zeit fordert. Mehrmals täglicher Auslauf ist nicht nur dazu da, dem Hund sein “Geschäft” erledigen zu lassen, sondern dem Bewegungsbedürfnis des Hundes gerecht zu werden. Da heißt es morgens früh aufstehen, auch an Sonntagen und alle Wetterbedingungen zu akzeptieren. Natürlich sollte auch die “Gassizeit” am Abend mit einkalkuliert werden.

Die Lebenserwartung eines Hundes muss in die Lebensplanung des zukünftigen Hundehalters einfließen. Sicher ist das Durchschnittsalter eines Hundes auch von der jeweiligen Rasse abhängig. 10 bis 15 Jahre unseres Lebens wird uns der Hund, sofern er gesund bleibt, begleiten. Ist man sich in diesem Punkt unsicher, sollte eventuell ein älteres Tier aus einem der zahlreichen Tierheime in Betracht gezogen werden.

Im Familien- und Bekanntenkreis muss abgeklärt werden, wer sich um den Hund im Urlaubs- oder Krankheitsfall des Besitzers kümmern kann.  Ein Test auf Tierhaarallergie, besonders bei Kindern, ist empfehlenswert.

Auch finanziell kommen auf zukünftige Hundehalter einige Belastungen zu. Hundesteuer, deren Höhe je nach Bundesland und Gemeinde unterschiedlich ist, Haftpflichtversicherung, Vorsorgeuntersuchungen mit Impfungen beim Tierarzt sind zu kalkulieren. Außergewöhnliche Tierarztkosten können jederzeit entstehen. Bei einem Unfall, Operationen oder Medikamenten belaufen sich Rechnungen schnell auf mehrere hundert Euro. Die Futterkosten richten sich nach der Größe des Hundes, aber selbst ein Chihuahua frisst für ca. 14 Euro pro Woche.

Kriterien bei der Auswahl der Hunderasse

Das Aussehen eines Hundes sollte nicht vordergründig zur jeweiligen Entscheidung für eine Hunderasse führen. Das Wesen der jeweiligen Rasse ist entscheidend. Hierzu gibt es in Hundelexika oder auch im Internet Rassebeschreibungen.

Welche Aufgabe soll der Hund haben? Soll er Schoßhund, Wachhund, Familienhund, Jagdhund oder sportlicher Begleiter sein? Auch das ist vorher zu überlegen. Ein weiterer Aspekt, der nicht unbeachtet bleiben darf, ist die Fellpflege. Langhaarige Rassen sind wesentlich pflegeintensiver als kurzhaarige Rassen.

Die Hunderasse, zumindest deren Schulterhöhe, spielt in vielen Mietverträgen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Zum Test geht es hier

 

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